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Fachkonzept Corporate Website - Gliederungsmodus
Fachkonzept, du feine Last

Mal wieder eine Dokumentation geschrieben.
Scheinbar endlose Seiten darüber, wie eine Corporate Website aufgebaut ist und zu funktionieren hat.

Dabei kommen bisweilen die Zweifel.
Ist dieser Aufwand nötig und zielgerichtet?

Benötigt die Entwicklung bebilderte Prosa, um aus Beschreibungen von Struktur, Seiten und Modulen ein Portal zu bauen?

Bemüht wie wir meint Andreas Pfund, ein Feinkonzept müsse eben so detailliert sein,
“…damit ein HTML-Programmierer [...] nicht selbst konzeptionelle Entscheidungen treffen muss, bzw. beim Konzepter nachfragen muss.”
Also lieber schreiben als reden?

Wikipedia definiert selbiges Unterfangen DV-konformer als ein Fachkonzept, das
“die Funktionalität primär aus Sicht des Anwenders und Systemeigentümers” beschreibt.

“Es enthält Aussagen über Informationen, Regeln, Funktionen und Verarbeitungsschritte, die das zukünftige System enthalten muss.”
Soweit, so klar, so abgehoben.

Denn wie diese Doku auszusehen hat, zeigen eher wenige – und wenn, dann passt ihre Vorlage gerade nicht.

Also sind wir so vorgegangen:

  1. Typisches Worddokument, gegliedert in 4 oder mehr Ebenen
  2. Ziele des Projekts, Anforderungen und Abgrenzungen
  3. Struktur, Seitenaufbau, -typen und -funktionen
  4. Navigation: Elemente und Zustände
  5. Interaktive Prozesse und Animationen
  6. Teaser- und Content-Module, nach Ähnlichkeit, Datenstruktur, Seitentyp
  7. Redaktionelle Regeln der Befüllung (aus Zeitgründen entfallen)

Das Ergebnis waren zirka 180 Seiten, prall gefüllt mit Tabellen, Screens, Wireframes und einigen Wireflows.

Jedoch die Zweifel sind geblieben.
Schließlich ändert sich alles, und die Telefonate drohen noch.

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