„Context Engineering bedeutet, Systeme zu bauen, die den gesamten passenden Kontext heranziehen. Context Design bedeutet, Menschen und ihre Nutzung zu verstehen sowie zu bestimmen, welcher Kontext dort hineingehört."
— Peter Van Dijck, The Great Role Confusion of 2026 (Übersetzung von mir)
Was Peter sagt: Das technische Context Engineering ist im Kern Designarbeit: Bevor eine Maschine klug antworten kann, muss jemand entscheiden, was sie wissen muss – und was besser nicht. In der Praxis heißt das: Wissensquellen kuratieren (RAG), Beispiele und Regeln formulieren, Ergebnisse bewerten und nachschärfen (Golden Sets, Evals). Wer bestimmt, welcher Kontext hineingehört, gestaltet die Antwort – lange bevor sie entsteht.
Context Design ist übrigens auch der Kontext, den ich Ihnen, werte Leser, auf dieser Website zur Verfügung stelle.
Womit das anfängt
Kontext ohne Menschen ist nur ein Datenhaufen. Alles beginnt bei der User Experience: Menschen durch gute Erfahrungen glücklich zu machen.
Die Werkzeuge dafür sind erprobt und werden hier nach und nach ihre eigenen Seiten bekommen:
- User Research – am Anfang steht das Zuhören: Interviews, Beobachtung, Research Repositories.
- Informationsarchitektur – Struktur und Begriffe im Sinne der Anwender gestalten (dazu gibt es schon mehr)
- Content-Strategie – Inhalte steuern und meistern: Core Message, Substance, Structure, Workflow, Governance
- Prototyping & Testing – vermuten, bauen, testen. Ob es läuft, wie wir es uns dachten
Wie gesagt, ich arbeite dran. Doch weil Claude auch ziemlich süchtig macht, gilt bis dato die Kurzfassung: Ich gestalte Kontexte, in denen Menschen und Maschinen einander verstehen.
Weiterlesen
- Peter Van Dijck: The Great Role Confusion of 2026
- Paz Perez: Context Architecture (NN/g)
- UX for AI – mein Kernthema in der Anwendung